Schwarzer Tee, Schwarztee


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Schwarzer Tee – ein Lebenselixier

Die fermentierten Blätter des Teestrauchs sind die Basis für köstliche Schwarztees wie Darjeeling, Assam oder Ceylon. Testen Sie den zarten Duft, den herbaromatischen Geschmack - Schwarzer Tee ist ein Genuss.

Wie schmeckt Schwarztee am besten?

Schwarzer Tee sollte mit kalkarmem, sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden – dann entwickelt er sein volles Aroma, während grüner Tee - je nach Vorliebe - mit leicht abgekühltem Wasser (65 bis 75 Grad Celsius) aufgebrüht wird. Grundsätzlich gilt: Der eigene Geschmack zählt. So haben sich auch in den unterschiedlichen Ländern ganz verschiedene Regeln für den Umgang mit dem Naturprodukt etabliert.

Darjeeling

Der Darjeeling-Tee gedeiht an den südlichen Ausläufern des Himalaya-Gebirges in Höhen bis zu 2.000 Metern - eine helle, leichte, blumige Teesorte, die sich durch ihr liebliches und dennoch intensives Aroma auszeichnet.

Klimabedingt gibt es auf den Darjeeling-Plantagen drei Haupterntezeiten: die Frühlingspflückung (first flush), Sommerpflückung (second flush) und Herbstpflückung (autumnals). Der first flush ist besonders zart, hell, duftig und etwas grünlich im Aufguss. Der second flush ist dagegen kräftiger in der Tasse und abgerundeter im Geschmack, außerdem länger haltbar. Nicht ganz so kräftig wie der second flush sind die Herbst-Tees aus Darjeeling. Sie sind ausgereift und vollmundig, leicht im Geschmack und durch eine weiche, gelb-rötliche Tassenfarbe gekennzeichnet.

Assam

Dieses grösste zusammenhängende Teeanbaugebiet der Erde liegt in Nordost-Indien, an der Grenze zu Myanmar, dem ehemaligen Birma. Assam-Tee ist kräftig, voll, rund, ausgewogen, malzig und hat eine dunkel rotbraun leuchtende Tassenfarbe. Assam-Tee ist meistens die Grundlage für die berühmten ostfriesischen Mischungen.

Ceylon

Der Tee aus Sri Lanka, im Handel immer noch Ceylon genannt, hat einen frisch-aromatischen, spritzig-lebhaften Geschmack mit einer ganz besonderen, eleganten Milde. Farblich liegt er zwischen Darjeeling und Assam. Der Fachmann sagt: "Er steht golden in der Tasse".

Oolong

Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art vermittelt der aus Taiwan und China stammende Oolong-Tee. Hierbei handelt es sich um einen halbfermentierten Tee, d.h. dass bei seiner Herstellung die frischen Teeblätter nur am Rand fermentieren. Diese Methode ist sehr aufwendig, aber die Mühe lohnt sich. Je nach Qualität reicht die Geschmacksskala von malzig-brotig bis fruchtig-duftig, im Aroma an reife Pfirsiche erinnernd. Die Tassenfarbe wechselt von bernsteingelb bis tieforange.

Qualitätssicherung auf hohem Niveau

Millionen Menschen vertrauen täglich auf die belebende und gesundheitsfördernde Wirkung von schwarzem und grünem Tee. Um einen echten Teegenuss für die Verbraucher sicherzustellen, führt die deutsche Teewirtschaft konsequente Qualitätskontrollen durch. Sensorische, optische und analytische Kontrollen finden sowohl in den Erzeugerländern als auch in Deutschland statt.


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